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24. Januar 2012

Ein paar Dresden-Bilder

Ein kleiner Spaziergang abseits der Touristenpfade durch Dresden…

 

 

10. August 2010

Wie kommt der Terrier ins Kettenkarussell – oder: Worum geht es überhaupt?

Vorangegange Artikel: Eine Dissertation schreiben: Der Terrier im Kettenkarussell (9.08.2010)

Bevor wir uns auf den wissenschaftlichen Alltag eines Doktoranden stürzen, will ich mich der vielgestellten Frage stellen: Was tust du eigentlich? Dazu benötigen wir einen Terrier und ein Kettenkarussell. Zugegeben, der Terrier unserer Geschichte ist kein echter Terrier. Meine Promotion thematisiert keine Tierversuche. Vielmehr soll hier das Tier versuchen, die Thematik zu „promoten“. Struppi dient hier lediglich als Veranschaulichungsobjekt und Sympathieträger.

Unser Terrier besteht aus Kunststoff oder Plastik, was (und dies musste ich erst kürzlich in der S-Bahn durch die lautstarke Diskussion zweier Damen lernen) für nicht alle Menschen, das Gleiche und erst recht nicht dasselbe ist. Der Plastikterrier lebt in deutschen Kinderzimmern oder in vergessenen Pappkartons auf staubigen Dachböden. Die Abbildung zeigt eine kommerziell erhältliche Neuauflage zweier Exemplare inklusive schematisiertem Innenleben. Die unterschiedliche Farbgebung von Terrier (a)  und Terrier (b) dient ausschließlich zur Anregung der Phantasie bezüglich der Geschlechter unserer kleinen Freunde, ist ansonsten aber irreführend. In Wirklichkeit unterscheiden sich der Struppi und die Struppine in keinster Weise. Wer hier wem am Hintern schnüffelt, hängt ausschließlich von ihrer Position zueinander ab, also wer wem zuerst den Po hinreckt. Auf die Lage der Magneten zueinander kommt es an. Dabei ist es wie immer mit der Liebe: Unterschiede ziehen sich an! (Mag der Struppi mal keinen Hintern küssen, muss er sich folglich eine Struppine suchen, die den Nordpol versehentlich im Maul trägt.)

Unser Struppi sei zunächst allein. Nehmen wir außerdem an, jemand hätte den Struppi versehentlich an einem Kettenkarussell befestigt (siehe Skizze). Dreht sich das Karussell, dann kreiselt sich auch der Magnet im Struppi um die Karussellachse. Im Fachjargon hört sich das Ganze dann so an: Die Magnetisierungs präzediert um den Vektor des effektiven Feldes.

Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der sich daneben stellt und mitzählt, wie oft sich der Struppi pro Sekunde um die Karussellachse dreht. Derjenige bin ich (und noch ein paar vernachlässigte Wissenschaftler, die überall auf der Welt kreiselnde Struppis anschauen). Was uns interessiert ist: Warum kreiselt der Struppi-Magnet wie schnell um die Karussellachse? Und, können wir daran etwas ändern, falls ihm mal schlecht wird oder er nicht genug haben kann? Wozu das Ganze gut ist, liegt auf der Hand. Struppi kreiselt Tag für Tag in unserem Magnetkarussell, damit Computer noch kleiner und schneller werden, damit winzige Bauteile und Sensoren entwickelt werden können, ohne die wir heute unfassbarerweise noch auskommen. So, jetzt wisst ihr Bescheid.

9. August 2010

Eine Dissertation schreiben: Der Terrier im Kettenkarussell

Die Texte, die unter dieser Kategorie erscheinen werden, sind für all diejenigen gedacht, die sich hauptberuflich mit mindestens drei der folgenden Fragen beschäftigen:

  • Was mache ich hier eigentlich?
  • Was sollte ich hier eigentlich tun?
  • Und wenn ich etwas anderes täte, ein Restaurant führen zum Besipiel?
  • Was machen eigentlich die anderen die ganze Zeit?
  • Warum macht ES nie, was ich will (wobei ES entsprechend der Zielstellung der Arbeit zu substituieren ist)?
  • Und wenn ES es doch einmal tut – Was stimmt hier nicht?!
  • Wie schlecht sollte es meinem Gewissen gehen, wenn ich am Wochenende nicht ins Büro/Labor gehe?
  • Wie viel Selbstdisziplin braucht der Mensch?
  • Wo bekommt man welche her, wenn man zu wenig hat?
  • Darf ich mich mit einem h-Index von 0 auf die Straße trauen?
  • Wie lasse ich gaaanz wenig nach gaaanz viel aussehen, ohne dass es jemand merkt?
  • Sollten Marketing und Diplomatie als Pflichtfächer ab der 3. Klasse eingeführt werden?
  • Wie viel Milligramm Koffein pro Stunde sind gesundheitsschädigend?
  • Warum schreibt mir meine Motivation aus dem Urlaub nicht einmal eine Postkarte?
  • Ob es jemand merkt, wenn ich  mich 16 Uhr durch die Tiefgarage oder den Hinterausgang davon stehle?
  • Wie merke ich mir, was ich gestern noch nicht wusste?

Wir werden sehen, was ein exemplarisch herausgegriffener Naturwissenschaftler so tut und was seinen Alltag von dem “normaler” Menschen unterscheidet. Die Texte sind selbstverständlich stark subjektiv verfärbt und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Außerdem werden wir sehen wie sich der Doktorand als  Hürdenläufer, Diplomat, Sekretär, Cafébetreiber, Psychologe, Ausdauersportler, Geduldsspieltester und für vieles andere hervorragend eignet.

6. Mai 2010

Zitat

Das Leben ist wie der Schaum. Man muss sich ihm hingeben wie das Meer

(aus dem Film  ‘Y tu Mamá también’ von Alfonso und Carlos Cuarón)

27. April 2010

Bilder Barcelona 04 | 2010

15. April 2010

Gesicht einer Sackgasse

Man denkt und denkt und dann kommt man an diesen Punkt…

14. April 2010

Ausgegraben

Ein altes Foto aus Irlandzeiten…

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